<p><em>"Das Wochenende hat ganz schön nachgewirkt in mir, in der ersten Woche fühlte ich mich noch etwas wackelig und hatte den Eindruck,
dass ich etwas Starkes zu integrieren habe. Ich bemerkte eine Änderung des Bodens unter meinen Füßen, sprich der Grundlagen in mir.  Dieser Prozess, in dem Willi mich begleitete</em><br /><em>und in dem ich die Schmerzen (und Wut) fühlen und ausdrücken konnte,  die durch die Trennungen von meiner Mutter nach der Geburt in der Klinik </em><br /><em>noch immer in mir waren, hat sehr tief gewirkt.  Insbesondere diese Erfahrung, mit den Schmerzen und der Wut  und ihren wehenartigen Auf- und Abebben solange gehalten zu sein und dieses Verständnis und Mitgefühl dafür zu erfahren. </em><br /><em>Sehr speziell und beeindruckend fand ich diese körperliche Erfahrung,  wie meine Hände sich an Willis Kleidung anklammerten, als wäre ich tatsächlich gerade der Tragling, der sich festhält. </em><br /><em>War ich ja auch. Und dass ich ab den Handgelenken körperwärts  während des Festhaltens der Hände meinen restlichen Körper nahezu vollkommen entspannen konnte!"</em><br /><br /><em>"Auch die Erfahrung, wie ich dann zu meiner Mutter in Verbindung ging, selbst mein unglaublich starkes Bedürfnis nach ganz naher körperlicher Verbindung </em><br /><em>und später auch Augenkontakt spürte, ausdrückte und erfüllt bekam,  wirkt verändernd nach. Ich erlebte es so, dass ich aus dieser mir lange bekannten eingeigelten resignierten Isolation </em><br /><em>durch das frühere Nicht-gelingen (oder nur sehr eingeschränkte Gelingen)  des umfassenden Kontaktes zu meiner Mutternun selbst bewußt in Kontakt gehen konnte und wollte; kann und will.</em><br /><em>Und sogar die Freude an der Nähe und das Wollen dieser Nähe mit mir auch von ihrer Seite bestätigend und beglückend erfahren konnte. Ich nehme seitdem wieder ein Stück intensiver die jeweilige Qualität eines körperlichen Kontaktes wahr</em><br /><em>und kann bewußter wählen und mitgestalten, wie oder wie lange ich diesen möchte. Das halbbewußte Flüchtige verflüchtigt sich....:-)) Meine eigene Verantwortung dafür zu spüren und bewußt zu haben</em><br /><em>ermöglich kraftvolleres und nachhaltigeres Gelingen."</em><br /><br /><em>"Auch die kleine unvollendete abschließende PartnerÜbung mit Dir als Begleitung, in der ich mich Schritt für Schritt auf den anderen Menschen zubewegte und </em><br /><em>dadurch wieder in das Bewußtsein des langsamen (weil so detaillierten) und gegenwartsbezogenen Fühl- und WahrnehmungsProzesses gelangen konnte,</em><br /><em>tat mir sehr gut, lehrte mich viel und wirkte/wirkt nach."</em><br /><br /><em>"DANKE Euch beiden - Willi und Dir.</em><br /><em>Ich erlebte Euch präsent und liebevoll. Sehr erfüllende und intensive Arbeit war mir möglich durch den Raum, </em><br /><em>den Ihr gabt und hieltet. Und dadurch, dass ich die Arbeit schon zweimal erlebt und verinnerlicht hatte,</em><br /><em>dass und wie ich selbst entscheidend dazu beitragen kann,  mich am Ende des Seminars wirklich erfüllt und zufrieden fühlen zu können."</em></p>
<p><em>"Nach einer Woche Artgerechtcamp war ich sehr neugierig auf das Wochenendseminar Gefühls- und Körperarbeit und wurde positiv überrascht. In der Zeit konnte ich eine Vielzahl von Gefühlen (mit)erleben und dadurch intensiv dazulernen mit diesen besser umzugehen bzw. diese überhaupt erst zuzulassen was mir vorher ehrlich gesagt nicht immer leicht fiel. Ich hatte den Eindruck, dass alle Teilnehmer die meiste Zeit erfolgreich im Hier und Jetzt waren und durch diese Gegenwärtigkeit zum kindlichen Wesen und Sein zurückfinden konnten. Zusammen hat das sehr viel Spaß gemacht und somit war ein gemeinsames Wachsen wirklich möglich. Danke für das Wochenende, ich hoffe noch viele andere Personen können so ein Wochenendseminar Miterleben und die Erfahrungen mit Weiteren teilen."</em></p>